Freitag, 2. Februar 2007

Graz - Frankfurt - Stockholm/Arlanda - Borlänge - Falun

So hallo zusammen. Ich bin also endlich da. Inzwischen auch eingerichtet und fast perfekt ausgestattet. Am Montag gings los, zuerst mit Ovi zum Flughafen in Graz (nochmals danke an dieser Stelle) und dann gleich zügig nach Frankfurt. Dort war der Aufenthalt mit vier Stunden eigentlich zu lang, aber Sibi hat mich zum Glück mit Lesestoff versorgt ;)
Dann weiter nach Stockholm. Der erste Eindruck am Flughafen: Skandinavische Bettvorleger



Weiter gings im Flieger mit einigen Schweden - ich hab kein Wort verstanden - und schließlich mit dem Zug nach Borlänge. Das liegt ca. 5km von Falun entfernt. Da ich aber schon spät dran war (ungefähr 22:00), fuhr der Zug eben nur bis dorthin und ein Anschlußbus brachte uns bis Falun. Im Zug lernte ich drei Engländerinnen kennen, die meine spärlichen Englischkenntnisse gleich ordentlich forderten. Viele Reiseeindrücke hab ich nicht gesammelt, da es schon ordentlich finster war!
Bei meiner neuen Adresse angekommen war klarer Weise alles versperrt, den Schlüssel sollte ich erst am nächsten Morgen erhalten, dafür ließen mich Studentemich gleich ins Heim. Für jene, die mich besuchen werden ich wohne im Korridor F oben (kurz F-UP wie die Studenten hier sagen). Dort angekommen traf ich Mitbewohner, die mich in der Küche schlafen lassen wollten. Eine Italienerin überließ mir gleich ihr Bad. Später kam Szabi, ein Ungar, dazu, der mich in sein Zimmer zum Schlafen einlud.
Dienstag Vormittag organisierte ich Schlüssel, die Formalitäten auf der Uni, Nachmittags Einkäufe und das Internet.
Mittwochs kaufte ich eine SIM-Card fürs Handy, Abends gabs gleich die erste ordentliche "Kitchen Party" und danach pilgerten zig Studenten ins Harry's, dem Stammpub/lokal für Studenten. Spannend war, dass die um eins schlossen und wir wieder zurück zu Britsen wanderten um dort noch ausgiebig zu feiern. Leider keine Fotos an der Stelle (vielleicht auch besser so ;)) dafür waren alle 15 Korridorbewohner plus deren Freunde da. Also ein riesen Spass. Eine Beschreibung meiner Korridorbewohner folgt im Lauf der nächsten Wochen. Donnerstags kam die Spedition, erster Schwedischkurs: Jag heter Tobias, jag kommer fran Österrikke, usw. und Abends Innebandy mit Szabi. Innebandy ist fast Nationalsport der Schweden und ist eine Art Landhockey in der Halle mit Schuhen und leichterem Ball. Am Montag steigt wahrscheinlich ein kleines Spiel der Erasmusstudenten gegen die Professoren der Uni. Heute Früh Schwedischkurs und dann war ich laufen um ein bissl was von der Gegend zu sehen - war nicht so ergiebig. So bevor es langweilig wird, spar ich ein bissl was für ein ander Mal auf.
Der erste Eindruck von Falun


Der Stadtplan und mein Weg zur Uni (leider noch ohne Radl)



Unsere Küche (hier leer, also Vormittags)


Fächer im Kühlschrank (wie in Auberge espagnole)



1 Kommentar:

Chris hat gesagt…

Was?! Ihr habt in Falun die Miss Britsen Wahl und du sagst mir nix?? ;-)

Cooler Blog, wir sehn uns morgen in Stockholm!