Freitag, 27. April 2007

Auch andere haben schöne Haare

Grüße aus St. Petersburg

Mittwoch, 25. April 2007

Bist in die Windhosn kommen???

Mode geht in Schweden voll in die Hose: Enge Hosen, Hosen in die Socken hineingesteckt, Windhosen...

Dienstag, 24. April 2007

Endlich...ein Ball


Man wartet ewig auf ein Paket und es kommt einfach nicht. Nachdem die Vorfreude nicht mehr zu überbieten war, wurde es wirklich Zeit. Heute Vormittag war es soweit - nach wiederholten Wanderungen zum leergebliebenen Postkasten in den letzten 2 Wochen - mein Beachvolleyball ist da und wartet auf seinen Einsatz. Auch das Timing war fast perfekt, da mich heute früh Sibi wieder Richtung Heimat verlassen hat, war das Packerl also ein kleines Trostpflaster - zumindest für mich. Weiters waren zwei wirklich nette und liebe Briefe meiner jüngeren Geschwister, denen ich dafür wirklich danke (Frodo, das Packerl ist wirklich schön eingepackt ;) ) und Zuckerln mit dabei. Danke!

Samstag, 21. April 2007

Saus & Braus

Saus (er saust gern ) und Braus (sie braust lieber ;) ) sind wieder zurück aus Göteborg! Nachdem wir mit kleiner Verspätung aus Katharineholm dann schließlich doch in Göteborg ankamen, bezogen wir Zimmer in einem wundervollen, weiterzuempfehlenden Hotel nahe des Stadtkerns - in bester Lage also. Gut ausgeruht gings am Mittwoch dann auf Erkundungstour in den neuen Stadtkern Göteborgs.
Das Wetter war herrlich, ein bissl windig, wie schon beide Male in Stockholm, die Stadt liegt ja auch am Wasser. Nach einer ersten Sightseeingrunde kommen wir auch zum größten Shoppingcenter Skandinaviens "Nordstan" und zur eindrucksvollen Oper. Momentan wird gerade fleissig an einer Unterführung gebaut.

Dieser Dreimaster dient nur mehr als Touristenattraktion, Restaurant und Bar.

Unser inzwischen gut bekannte Gustav Adolf, dem auch hier ein eigener Platz gewidmet wurde. Angrenzend das alte und neue Rathaus sowie das Stadthaus.

In einem der Museen entdeckten wir, dass nicht nur Österreich eine schibesessene Nation ist - interessant, welche Firmen schon einmal im Laufe ihrer Geschichte versucht haben Schi herzustellen.
Kunst & Kultur
Auch hier in einem der vielen, die Stadt durchziehenden Parks, ist der Frühling eingekehrt und überrascht mit farbenfrohen Abwechslungen.

Braus versucht bei gutem Wind abzuheben...

Am nächsten Tag, zuerst regnets noch, starten wir ins Universeum. Ein Komplex aus Licht, Wasser, Stahl und üppiger Tier- und Pflanzenwelt.

Am Nachmittag wirds wieder besser und wir besichtigen kleine Handwerksbetriebe wie einen Goldschmied, Uhrmacher und Chocolatier.

Am Freitag geht's noch ins herzige Altstadtviertel Haga und nach Skansen, das ähnlich dem Grazer Schlossberg ist. Ein Hügel inmitten der Stadt, von dem ein toller Überblick möglich ist. Wir schaffen es auch noch ins Maritima, ein Schifffahrtsmuseum mit historischen und zeitgenössischen Schiffen der Kategorien Militär und Fracht.


Starke Schlagseite
Göteborg - eine, wie mir gesagt wurde, untypische schwedische Stadt, die uns fasziniert und gefallen hat. Am Rückweg wieder mit Verspätung, verpassten wir alle Anschlußzüge und wurden eine ziemlich ordentliche Strecke (ca. Graz - Wien) mit dem Taxi nach Hause gebracht. Mit zwei Stunden Verspätung, dafür vor die Haustür gefahren, erreichten wir wieder Britsen, wo wir das Wochenende - bei hoffentlich schönem Wetter - geniessen werden.



Samstag, 14. April 2007

Ovi feiert Geburtstag

Lieber Ovi!

Sibylle und ich wünschen dir alles Beste zum Geburtstag. Wir haben schon gehört, dass ihr am Nachmittag ein bissl mit der Familie am Rotmoosweg feiern werdet. Schade, dass wir nicht dabei sein können. Bleib gesund und frisch - bis bald.

Sonntag, 8. April 2007

No way nowhere in Norway

oder Grenzgänger im schwedisch-norwegischen Naturschutzgebiet

Da hab ich ja im Titel fast einen neuen Zungenbrecher konstruiert ;)

Noch wichtiger aber als der Zungenbrecher, war die Geschichte um das vergangene Osterwochenende und wie es dazu kam. Stefan, Szabi und ich beschlossen Ostern dieses Mal nicht im Kreise engster Britsenverwandtschaft zu verbringen, sondern entschieden uns für eine Dreitagestour in den Fulufjäll-Nationalpark zum Wandern.

Wie auf diesem Bild bereits ersichtlich, stehen unsere Helden hier wieder etwas weiter nördlich als Falun, wo der Frühling noch nicht so ganz durchgedrungen ist. Der Horizont nimmt kein Ende und es ist unglaublich hell...

Unser Weg fürht uns am höhsten Wasserfall Schwedens vorbei, der im Winter zum Eiskletterparadis wird.

Die Anhöhe erreicht, bietet sich ein toller Ausblick ins schwedische Land - Stefan sichtlich gut gelaunt, fotografiert auch fleissig.

Kaum die Hochebenen erreicht, zieht ein heftiger Wind auf und wir sind um unsere Ausrüstung froh. (übrigens schon lustig, dass ich Mama und Papa zwei Tage vor dem Trip meine wärmeren Sachen mitgegeben hab - trotzdem hat's gereicht - gute Softshelljacke/-hose!)

Wir ereichen unser Tagesziel, das nach kurzer Inspektion zu unserem Basislager ausgebaut wird und steigen mit leeren Rucksäcken zum Auto zurück ab, um den restlichen Proviant zu holen.

Nach dem Holzsägen und Kleinhacken, Feuermachen und Suppekochen, werden die Stinkfüße zum wärmenden Feuer gehalten, ein Bierchen aufgemacht (für den Nichtbiertrinker gibts einen Cider) und einfach nur mehr genossen. Tolle Lichtspiele am abendlichen Himmel unterhalten uns.

Am nächsten Morgen gehts zur größten geplanten Tour los, wir wollen den höchsten Berg des Nationalparks besteigen und die norwegische Grenze erreichen.

Unendlich erscheinende Weiten

Guten Morgen, die Augen sind eher noch auf Night-ModeDas Wetter zuerst noch herrlich, schlägt dann wegen des aufkommenden starken Windes um und wechselt ständig - kühl wirds.

Wir erreichen den stürmischen Gipfel und verweilen nur für schnelle Gipfelsturmfotos. Wir hatten mindestens den Eindruck auf einer Polarexpedition zu sein und den Nordpol erreicht zu haben.

Beim Abstieg schaffen wir es auch noch über die norwegische Grenze und sind somit für einen kurzen Augenblick ausserhalb der EU ;)

Beim Rückweg dem Schneesturm nicht ganz entkommen (20 Meter Sicht und waagrecht daherschießende Eiskristalle), geniessen wir den wärmenden Ofen und Stefan nimmt ein Fußbad - er hat sich's verdient!

Auch dieses Abenteuer nimmt ein Ende und so führt der Weg zurück zum Auto. Der Schnee wird in tieferen Lagen weicher und Szabi versinkt bis zum Knie - nur gut, dass wir bei unseren Touren auf dem Schnee gehen konnten.

Eine der tierreichsten Regionen Schwedens - wir haben nichts gesehen, ausser einem Yeti mit rotem Pullover - und waren trotzdem nicht allein.

Am Heimweg noch eine schnelle Rast an einem der vielen herrlichen Seen
Auch hier wird der Frühling bald einziehen und Scharen von Touristen und Einheimische anlocken, die den Nationalpark stürmen werden. Wir waren froh fast allein zu sein, denn ausser ein paar Schneemobilfahrern war niemand zu sehen.


Wieder zurück war Duschen angesagt - zweimal hat dann doch gereicht, die olphaktorischen Eindrücke loszuwerden - die anderen behält man gerne ;)



Donnerstag, 5. April 2007

Kochkurs

Aussicht über den westlichen Teil der Stadt
Ein kurzer Nachtrag. Letzte Woche Donnerstag fand zum letzten Mal der Kochkurs der kirchlichen Betreuungsstelle der Universität Falun statt. Für mich zum zweiten und eben letzten Mal. Dieser Abschluß wurde mit einer Besichtigung der Kirchturms, der eine phantastische Aussicht auf die Stadt bietet, gewürdigt. Anschließend wurde gerillt und gekocht, wobei der sozaile Aspekt stets im Vordergrund stand. Also gemütliches Beisammensitzen, tratschen, lachen und essen - verbindet immer!

Windige Hauptstädte - Stockholm mit Familie

Windig und schön wars - es erinnert schon irgendwie an unsere österreichische Haupstadt Wien und trotzdem ist diese nordische Hauptstadt unvergleichlich. Stockholm ist einfach anders, es beginnt bei dem Kleidungsstil mancher Jugendlicher (wer kennt M. Manson?) und hört bei der immer presenten Lage am Meer auf. So wie der Wind, rauscht auch das Wasser und die Blondinenschar durch die Stadt und so bestätigt sich also schließlich der Mythos, des nordischen Typs. ;)

In der besagten Stadt, trafen sich Freitags also Mama, Papa, Omi und ich. Ovi musste bedauerlicherweise auf Anraten der Ärzte die Reise sausen lassen. Sichtlich gut gelaunt starteten wir nach einer kurzen Freitagabendrunde durch unser Viertel auf Södermalm am Samstag zur Sightseeing-Runde.

Im modernen Museum, berauscht von Kunstwerken Rauschenbergs, hätte es Ovi bestimt auch gefallen.

Die zwei rückengeplagten Männer nützten jede Gelegenheit das nordisch designte Sitzgestühl auch auf Komfort zu testen.

Impressionen einer alten Stadt am Wasser, die erstaunlich gelassen und ruhig wirkt.

Nach einem Tagesausflug nach Falun, der Einblicke in mein Studentenleben und meine Wohnmöglichkeiten bieten sollte, kamen Mama und Omi endlich auch zum Shopping. Auch der Papa hat in dem einen oder anderen Plattengeschäft, wie ein kleines Kind vorm Christbaum, leuchtende Augen bekommen und sich Vinyl für zuhaus mitgenommen.

Moderne Bauten für altes Gut - das Museum in dem die Wasa, ein altes Schiff, untergebracht ist

In Skansen, dem erstaunlichsten Platz in Stockholm, der nur zehm Minuten ausserhalb des Zentrums liegt und trotzdem sofort ländliche Atmosphäre und entspannte Natur bietet, genossen wir Kaffee und Kuchen in gemütlichem Rahmen.

Eines der vielen Theater Stockholms, am Wasser - wie kann es anders sein?

Das Stadhuset, leider für ein Schachturnier geschlossen, bot tolle Aussicht auf Gamla Stan.


Herrliche Tage mit einem Teil der Familie, der es hoffentlich genossen hat. Bei Omi sind ja sofort Erinnerungen an ihre Skandinavienreise aufgetaucht. Mama und Papa hats auch sehr gut gefallen, bin gespannt, welche Eindrücke sie gewonnen haben und was sie zuhaus von ihrem Trip berichten werden.